Weltanschauung bedeutet “meines Wesens letzten Ursprung”. Die Schau kommt von innen – aus der Seele, aus der tiefsten Empfindung. Weltanschauung ohne seelische Grundlage ist also undenkbar!
Die Kraft zum Zerbrechen und Neuformen erwächst dem Deutschen aus seelischer Wiedergeburt und immer dann ganz elementar, wenn diese Seele fremden Wertsetzungen ausgesetzt ist, die sie immer stärker und so weit bedrücken, dass er die Fesseln sprengen muss.
Auch die Erhebung Preußens 1813 hatte eine seelische Wiedergeburt zur Grundlage. Hierzu Ernst Moritz Arndt, aus “Geist und Zeit”:
“In vielen von uns ist doch so ein dunkles Gefühl erwacht, dass es für jedes Volk, das als Volk bestehen und handeln soll, einen eigentümlichen Boden gebe, eine Grundkraft und Grundart, welche man Volkstümlichkeit und bei den Deutschen also deutsche Art oder mit einem kurzen Worte Deutschheit nennen könnte.“
Das dem Deutschen ganz eigene Wesen, das ganz Ursprüngliche macht seine Weltanschauung aus und ist ihr Kern. Daraus ergibt sich: Wer zum eigenen Wesen zurückkehren will, muss sich innerlich von jedem Fremdartigen selbst befreien. Und der Umkehrschluss: Das nichts in den Menschen hineingelegt werden darf, was nicht irgendwie bereits in ihm vorhanden wäre, sondern das Vorhandene muss geweckt, gefördert, der Keim zum Wachsen und Blühen und Fruchttragen gebracht werden.
Daher ist Weltanschauung niemals eine Importware. Der Deutsche in seiner großen Sehnsucht und bei seiner zur äußersten Objektivität neigenden Gründlichkeit hat sich von jeher auch mit vielen fremden Anschauungen befasst. Selbstverständlich gibt es solche, und sie haben ihre eigene innere Berechtigung und werden als solche gekannt und gewertet; jedoch ist es dem deutschen Volke stets zum Unheil ausgeschlagen, wenn man daran ging, ihm solche fremden Weltanschauungen einzuimpfen und aufzudrängen, um sie gewissermaßen am eigenen Leibe auszuprobieren.
Hierzu als warnende Stimme Otto von Bismarck 1863 im preußischen Landtag:
“Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheit, deren geografische Verbreitung sich leider auf Deutschland beschränkt.”
Ebenso aber ergibt sich, dass eine Deutsche Weltanschauung auch keine Exportware sein kann und wir nun etwa missionierend in andere Völker und Länder eindringen wollten, um dort unseren Glauben anzubieten. Das wäre ein fruchtloses Beginnen und Verstoß gegen unsere eigene Überzeugung.





25. Februar 2011 um 00:49 Uhr
Ich denke das jeder der in Deutschland aufgewachsen ist, diese deutsche Mentalität annimmt. Diese Mentalität wächst aus dem was wir erleben. Und dort wo wir leben, fiindet also dieses erleben statt.
Deutschland als geographische Mitte Europas war seit jeher von verschiedenen Völkerströmen durchdrungen.
Da waren die Germanen und Kelten die große sprachliche und kulturelle Gemeinsamkeiten mit den der Asiatischen Völeker aufweisen. Weshlab man auch von der Indogermanischen Kultur spricht. Man geht davon aus, dass vor etwa 3000-4000 Jahren von Osten her Europa besiedelt wurde.
Dann kamen die Römer, mit ihren griechischen, afrikanischen und Südeuropäischen Einflüssen. Später durch die Verteidigung gegen die Hunnnen entstand der 1.deutsche Bund. Schade das das Warlord-Prinzip der alten Stämme hier nicht mehr galt, was besagt es gibt nur für den Verteidigungsfall ein Bündniss das durch einen Warlord geführt wird, wie es zB Verzingetorix war. Ist die Gefahr vorbei, löst sich dieses Bündniss wieder auf. Und die Stämme waren wieder für sich.
Wenn wir von einer deutschen Mentalität sprechen, dann kann das nur im Sinne eines momentanen, amorphen und regionalen Empfindens sein. Außerdem fällt es mir schwer mich mit süddeutscher Mentalität zu erwärmen. Die polnische und dänische liegt mir da schon näher.
Der Nationalstaat ist doch nur ein Garant für die legitimierte Versklavung weiter Bevölkerungsteile.
Ich bin deutsch weil ich einen deutschen Pass habe, und die deutsche Sprache spreche, in meinem Blut fließen alle Völker.
Aber wenn ich mir anschaue was die deutsche Regierung im Namen Deutschlands macht bekommt man doch nur einen Brechreiz.
Da bleib ich lieber bei mir und meiner Heimat. Und meine Heimat ist da wo mein Herz ist.