Landrat zieht Wappenentwürfe zurück
Am Dienstag berichtete MUPINFO über einen irrsinnigen Wappenstreit im Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Politisch korrekte Demokraten sahen in dem abgebildeten Fischadler ein Zeichen, welches bei sogenannten „Neonazis“ auf Gefallen stoßen könnte. Dabei wurde völlig außer Acht gelassen, daß der Fischadler bereits seit 1995 völlig unbeanstandet sein Dasein im Wappen des Müritzkreises gefristet hatte.
Nur einen Tag später zog Landrat Heiko Kärger (CDU) die Vorschläge zurück. „Wir machen nichts, was uns in Verbindung zu Nazis bringen könnte“, begründete er seine Entscheidung. Zugleich versuchte er, den Schwarzen Peter weiterzuschieben und kritisierte das Landeshauptarchiv, welches für die Genehmigung des Adlermotivs verantwortlich zeichnete. Dort hätte die Doppeldeutigkeit auffallen müssen.
Die Graphikerin Barbara Müller-Wolf aus Waren (Müritz) darf nun noch einmal komplett neue Entwürfe anfertigen, die vollständig ohne Motive aus den Wappen der Altkreise Demmin, Mecklenburg-Strelitz, Müritz sowie der ehemals kreisfreien Stadt Neubrandenburg auskommen sollen.
Im September, also ein Jahr nach der Kreisgebietsreform, will der Kreistag über das Wappen abstimmen. Bis dahin bleibt also noch einiges zu tun, um sämtlichen antifaschistischen Einwänden zu genügen und ein möglichst identitätsloses Logo zu kreieren. Wie wäre es beispielsweise mit einem Regenbogen und dem Namenszusatz „toleranter Landkreis“? Oder aber einem roten Stern, der auf den antifaschistischen Konsens in der Verwaltung hinweist.
Wenn derartiger Irrsinn erst einmal Schule macht, müssen wohl irgendwann auch die Fischadler selbst dran glauben. Deren traditionelle Lebensweise, das prachtvolle Naturschauspiel der Fischjagd, könnte ja mitunter auch an Neonazi-Symbolik erinnern. Ein Skandal!
Verweis:
- Wappen-Vorschlag zurückgezogen (NK, 03.07.12)






4. Juli 2012 um 09:28 Uhr
Ich warte noch auf den Tag an dem sie sich selbst verbieten. Genauso hätte man die Bewohner der Mecklenburgischen Seenplatte als Antichristen beschimpfen können wenn dies bereits unser Wappen wäre.
Übrigens tragen Neonazis auch Unterhosen. Sie sollten keine Unterhosen mehr tragen, weil sie sonst mit Neonazis in Verbindung gebracht werden könnten.
Fragt doch mal die Bürger die in diesem Landkreis wohnen? Die werden nicht gefragt. Es wird einfach über die Köpfe hinwegentschieden. Vielleicht ist denen das Schnuppe. Leider ist die Angst zu groß das es tatsächlig so kommen könnte.
4. Juli 2012 um 12:17 Uhr
Na ja, das als “Skandal” zu bezeichnen ist ja schon fast eine Aufwertung. Ich würde das eher als total billige Lachnummer bezeichnen.
.
Dem Herrn Landrat Heiko Kärger (CDU) kann ich wirklich nur raten sich mal an den Kopf zu fassen und die Temperatur zu fühlen.
.
Er sorgt doch mit diesem Unfug gerade selbst dafür, dass er künftig bei jeder eigenen Meinung ganz leicht in die “rechte” Ecke verwiesen und erpresst werden kann.
4. Juli 2012 um 14:21 Uhr
“Landgraf” Heiko Kärger und “Gefolge” sollten sich das mal an-
schauen- und hören:
“Pommernlied” (Video)
http://www.youtube.com/waich?v=iId8tvKGxGU&feature=relafed
*
Falls man dabei sowas wie einen Adler entdeckt, müsste darüber
nachgedacht und eventuell abgestimmt werden; ob dieses Lied
zu verbieten ist. (so ganz und richtig “demokratisch” natürlich)
(Vorsicht, etwas Ironie dabei!)
4. Juli 2012 um 14:57 Uhr
Nazis hatten ja auch Kriegschiffe und U-boote, also darf man auch nicht wasser darauf abbilden. Und sie hatten Häuser und Mauern, als dürfen diese auch nicht zu sehen sein. Und die Farbe Weiß darf auch nicht sein, weil die war nicht nur auf der Fahne der Nationalsozialisten, sondern auch die Menschen waren es, und nichts soll an diese bald vergessene Zeit erinnern. (wer den Sarkasmus findet darf ihn gerne mal streicheln, denn der beißt zwar aber will nur spielen
)
4. Juli 2012 um 18:20 Uhr
Das ist so traurig, dass solche Leute unsere Steuergelder bekommen. Ich warte auf den Tag, wo in unserem Wappen der Davidsstern und die Streifen der Amifahne auftauchen..
Ich habe einen Vorschlag für wahren Aktivismus gegen rechts: Selbstmord
5. Juli 2012 um 06:09 Uhr
“Wie wäre es beispielsweise mit einem Regenbogen und dem Namenszusatz „toleranter Landkreis“? Oder aber einem roten Stern, der auf den antifaschistischen Konsens in der Verwaltung hinweist.”
Oder noch besser: Ein Hexagramm und eine Menora!
Aber solch eine deutliche Reminiszenz an die “Dienstherr_innen” wär dann wohl doch ein wenig zuviel des “Guten”…
5. Juli 2012 um 15:50 Uhr
Wir können nur hoffen, daß Kärger und seinesgleichen, die wohl immer noch unter der selbstauferlegten, krankhaften Psychose des II. Weltkrieges und des “DDR”-Kommunismus’ leiden, ausschließlich in den Wald schei… — denn der “Führer” und die “bösen Nazis” haben gewiß alle ihr “Geschäft” auf einer ordentlichen, weißen Toilettenschüssel verrichtet … soll heißen: Wer ein Klo benutzt, ist sicherlich FASCHIST!!!
5. Juli 2012 um 19:22 Uhr
Heute (5. Juli 2012) im Nordkurier Mecklenburger Schweiz /
Seite 24 / LANDKREIS MECKLENBURGISCHE SEENPLATTE /
zu lesen:
Artikel – Wappen-Debatte: “Mücke und Elefant” verglichen -
NEUSTRELITZ. Heftig diskutiert werden in den Internetforen des
Nordkurier die jüngst vorgestellten Entwürfe für ein Landkreiswappen
und die Doppeldeutigkeit des Adler-fängt Fisch- Symbols. Hier einige
Wortmeldungen.
Zitate:
“Ich kriege einen dIcken Hals wenn ich das lese. Müssen wir uns von
den Nazis diktieren lassen, was wir dürfen und was nicht?”
Karsten W.
-
“Geht es noch? Wir können döch nichts für Vergangenheit, streicht das
Wort “Deutsch” und alles was die “Gestrigen” so benutze doch gleich
mit.”
Udo R.
-
Wollen wir uns jetzt von rechts diktieren lassen, welches Wappen wir
wir nehmen? Dann sollten wir in MV “Forelle in Butter Soße” vebieten,
das war des Führers Lieblingsspeise . . .
Thomas B.
*
Na ja, die @ in den Internetforen des Nordkurier müssen es ja wissen!
Wer Nordkurier liest, sieht weiter, denkt besser, weiß mehr als andere.
Ich weiß nicht, warum das bei mir nicht so “funktioniert”. Gegen Fisch-
adler habe ich wirklich nichts!
http://www.youtube.com/watch?v=EXFDGSade0I&feature=related
5. Juli 2012 um 22:44 Uhr
Ob sich der Fischadler hierzulande so rar macht, weil er es satt hat ständig als “Nazi” beschimpft zu werden?
6. Juli 2012 um 09:39 Uhr
Man muss sich das mal so vorstellen:
Im Kreistag Mecklenburgische Seenplatte wird über das künftige Wappen
abgestimmt, Plötzlich kommt im Sturzflug ein riesiger Fischadler, greift
sich einen “fetten Fiscn” und verschwindet mit dem.
http://www.youtube.com/watch?v=0yj5ToDSt0M
6. Juli 2012 um 13:49 Uhr
Sehr schönes Video Herr Vetter