Schwerin. In der Nacht zum Dienstag, 26. Juni, wurde ein Asia-Imbiß im Stadtteil Mueßer Holz abgefackelt. Das Bistro, welches sich in einem Kaufhallen-Anbau befindet, brannte komplett aus. Verletzt wurde niemand.
Erste Untersuchungen ergaben, daß das Feuer im Innern des Gebäudes ausgebrochen war. Die Polizei ermittelt nun wegen des Verdachtes der Brandstiftung und auch der Staatsschutz schaltete sich ein.
Erst am Wochenende wurden in Schwerin mehrere ausländische Imbisse mit Hakenkreuzen besprüht und auch am Asia-Imbiß im Mueßer Holz fand man nun zwei Hakenkreuze; Grund genug für die Schweriner Volkszeitung von einer „Anschlagsserie auf ausländische Imbisse“ zu berichten.
Betrachtet man jedoch die in der SVZ veröffentlichten Aufnahmen vom Tatort, fällt auf, daß die Hakenkreuze äußerst stümperhaft angebracht wurden. Eines davon ist sogar linksdrehend. Von dieser Warte her könnte es sich auch um Versicherungsbetrug handeln.
Verweis:
- Anschlagsserie auf ausländische Imbisse in Schwerin (SVZ, 26.06.12)





27. Juni 2012 um 09:08 Uhr
Glaube kaum das es sich um Versicherungsbetrug handelt. Weil:
1. Das HK ist deshalb links-drehend, weil es von innen gegen die Scheibe gesprüht wurde.
2. Aus zuverlässiger Quelle berichtet wurde, das keine Versicherung vorliegt.
3. Just an diesem Gebäude vor kurzem Kameradschaft Scherin Plakate geklebt wurden
27. Juni 2012 um 10:56 Uhr
>>>Hakenkreuze äußerst stümperhaft angebracht wurden. Eines davon ist sogar linksdrehend. <<<
Wenn Ihr geschrieben hättet "…ist sogar rechtsdrehend", wäre es korrekt, da das HK des 3.Reiches linksdrehend ist (auf dem Bild in der SVZ das linke HK), dürfte es sich also gerade dabei dann nicht um Stümperhaftigkeit handeln.
Ist es denn so schwer zu erkennen, wo links und wo rechts ist?
27. Juni 2012 um 11:34 Uhr
Hört sich für mich nach einer 90er Jahre mode Skinheadgruppe an, von daher liegt bei mir der verdacht nahe das es eher eine Tat unter falscher Flagge war die an diese Klischees glaubt. HKs sprühen, Asiaten blöd anmachen und alles zertören was einem in die Finger kommt.
Mal ehrlich mittlerweile weiß selbst der dämlichste Dorfassi der sich “Rechts” schimpft, dass diese Taten nichts Produktives bringen, denn schließlich ist nicht der einzelne Ausländer an der Situation schuld sondern das System das hier so viele rein lässt, nein sogar hier her holt.
Übrigens nur als Hinweis, sollte sich in der nähe ein “Döner Imbis” befinden dann sollte man auch in diese Richtung ermitteln. Wäre nicht das erste mal dass diese mit solchen Methoden die Konkurrenz ausschalten und das ganze dann Neonazis in die Schuhe schieben wollen.
27. Juni 2012 um 12:19 Uhr
Ich kenne diese Bude vom vorbeifahren. Dort trieben sich eh immer nur 2-5 Stammgäste rum. Ich vermute es hat sich nicht gerechnet das ding zu betreiben. Und diese Plakate klebten überall auf dem Dreesch und ich denke einfach mal nicht das nun der ganze Dreesch abfackelt. Hakenkreuze gibts in Schwerin und sonst wo auch ne Menge.
27. Juni 2012 um 12:25 Uhr
Manuel, außer bei Punkt 2 sehe ich nichts was vermuten lässt das es sich nicht um einen Versicherungsbetrug handeln soll.
27. Juni 2012 um 13:16 Uhr
@ Manuel Meier
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Zitat: „1. Das HK ist deshalb links-drehend, weil es von innen gegen die Scheibe gesprüht wurde.“
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Dazu gibt es genau zwei Möglichkeiten:
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1. Die Täter haben das ran gesprüht, nachdem es brannte und fanden es geil ´nen richtig heißen Arsch zu bekommen und haben dafür sogar das Risiko in Kauf genommen, gemeinsam mit dort eventuell lagernden Gasflaschen usw. in die Luft zu fliegen. Dann würde ich die Täter unter den ohnehin verdächtigen „dummen Nazis“ suchen oder unter drogensüchtigen Homosexuellen, die sich nur des Risikos nicht bewusst waren und den totalen Kick erleben wollten.
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2. Die Hakenkreuze wurden von innen wurden an gesprüht, bevor der Laden angesteckt wurde, dann handelt es sich definitiv um keinen politischen Anschlag und schon gar nicht von außen. „Dumme Nazis“ haben nämlich die Angewohnheit schnell vom Tatort zu verschwinden, um nicht erkannt zu werden und Plüschstörche sind schnell entflammbar. Also wenn sich da jemand zwischen dem Eindringen ins Gebäude und der Brandstiftung noch viel Zeit lässt um Spuren zu legen?
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Zitat: „2. Aus zuverlässiger Quelle berichtet wurde, das keine Versicherung vorliegt.“
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Ich weise Dich darauf hin, dass Du als Bürger verpflichtet bist, sobald Du von einer Straftat Kenntnis erhältst, diese bei der Polizei oder Staatsanwaltschaft anzuzeigen. Für alle Gebäude besteht in Deutschland Versicherungspflicht durch den Eigentümer. Also geh bitte zur Polizei und zeig ihn an, denn das könnte auch ein Motiv für diese Brandstiftung sein, diese Straftat, die Du hier öffentlich den Eigentümer bezichtigst sie begangen zu haben, zu vertuschen.
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Zitat: „3. Just an diesem Gebäude vor kurzem Kameradschaft Scherin Plakate geklebt wurden“
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Hätte ich Deinen letzten Satz bloß zuerst gelesen, dann hätte ich mir den ganzen langen Text vorher sparen können.
Klar hast Du Recht!
Stimmt ja, die meisten Verbrecher kündigen sich ja vorher an und hinterlassen dann eindeutige Spuren.
Ist doch voll logisch, dass das doofe Nazis waren, denn weil sie doof sind, heißen sie ja auch „doofe Nazis“.
27. Juni 2012 um 19:14 Uhr
ich habe mich da jetzt noch einmal schlau gemacht und es ist schon interessant, was manche Leute hier so Unfug posten….
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Der Betreiber der Imbissbude muss gar nicht selbst versichert sein, denn ist er Mieter und wird ihm ein Schaden durch das Gebäude zugefügt, muss die Gebäudehaftlicht zahlen und das ist eine Pflichtversicherung.
Brennt das Gebäude also und das Eigentum des Mieters wird dadurch beschädigt oder zerstört, hat der Vermieter bzw. dessen Versicherung zu zahlen.
Hat der Vermieter keine Versicherung, so hat er sich strafbar gemacht und zahlt selbst den Schaden an den Mieter, hat sich zusätzlich vorm Staatsanwalt zu verantworten.
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In jedem Fall ist der Mieter fein raus, es sei denn der Versicherung gelingt es nachzuweisen, dass der Mieter selbst gezündelt oder grob fahrlässig gehandelt und somit den Brand verursacht hat.
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Das gilt für deutsche Mieter ebenso wie für ausländische.
28. Juni 2012 um 19:45 Uhr
Bei mir gleich um die Ecke steht so Art Bude. Eine “Dönerbude”, könnte
man meinen Falsch! In diesem Fall handelt es sich um die “Gaststätte
Sterngrill”. Der Besitzer ist ein Ausländer. Wie der das macht, wovon der
lebt, das ist mir (und bestimmt nicht nur) wirklich ein Rätsel. Wenn Gäste
oder Kunden da zumeist nicht “unsichtbar” sind, wer weiß denn . . . ?