Aktion und Gedanken zum “SCHLAAAND”-Phänomen
Neubrandenburg. Auch am Freitagabend, 22. Juni, wurde am Güterbahnhof wieder das EM-Fußballspiel der deutschen Mannschaft öffentlich übertragen. Viele hundert Menschen feierten ausgelassen das sportliche Großereignis und den souveränen Einzug ins Halbfinale gegen die griechische Auswahl.
Aktivisten der Kameradschaft Neubrandenburg nutzten diesen Anlaß, um ein Transparent in der unmittelbaren Nähe der Großleinwand aufzuhängen.
Sie knüpften damit an ein aktuelles Thema an und zeigten, daß sich Nationalstolz nicht in sportlichem Patriotismus erschöpfen braucht, sondern das ganze Jahr über gelebt werden kann. In einer Pressemitteilung der Kameradschaft hieß es dazu:
Zwar gehen viele Nationalisten kritisch mit dem Phänomen Fußball um und wir können dies auch teilweise nachvollziehen. Viele entdecken ihre Vaterlandsliebe geradezu erst bei sportlichen Großereignissen. Dies wird dann von Oppositionellen mitunter als nicht ehrlich und mit falscher Zielstellung empfunden. Wenn es dann daran geht, über Lippenbekenntnisse hinaus für die Heimat einzustehen, weicht der Nationalstolz meist schnell wieder der Bequemlichkeit.
Allerdings überwiegt bei uns die Freude über das steigende Nationalbewußtsein in breiten Teilen der Bevölkerung mehr. Denn dies zeigt uns, daß unsere Landsleute bereit sind, aus ihren gewohnten Verhaltensmustern und ihrer Lethargie auszubrechen, wenn man ihnen einen Identifikationspunkt wie unsere Nationalmannschaft gibt.
Normalerweise ist es beinahe verpönt, das Haus oder gar das Auto zu beflaggen und sich offen zu Deutschland zu bekennen. Steht dann aber beispielsweise ein sportliches Großereignis an, muß der deutsche Bürger nicht lange nach seinem Nationalismus suchen. Dies zeigt uns auf eine andere Art und Weise, daß der Kampf um unser Volk immer noch berechtigt ist.
Wir wollen damit verdeutlichen, daß die Menschen sich an Dinge wie Zusammengehörigkeit, Vaterland, Heimat, Volk erinnern, ohne den bitteren Beigeschmack zu spüren, der ihnen jahrzehntelang auferlegt wurde. Daß diese Euphorie heutzutage selten hervorbricht, ist doch nicht verwunderlich. Aber sie ist da und wenn man ihr Gelegenheit gibt, bricht das Unterdrückte hervor wie ein Vulkan.
Zu Recht wird außerdem Frage aufgeworfen, ob man sich denn eine jubelnde, fahnenschwenkende Menschenmenge auf der Straße vorstellen könnte, wenn beispielsweise Landtagspräsidentin Sylvia Bretschneider (SPD), Innenminister Lorenz Caffier (CDU) oder andere verbonzte Demokraten in ihren Luxuslimousinen vorbeifahren würden. Würde man sich gar eine Innenministerkonferenz oder Landtagssitzung gemeinsam mit Nachbarn und Freunden auf einer Großleinwand ansehen und anschließend im Autokorso den „Sieg“ über die hohen Arbeitslosenquoten oder die Ansiedlung neuer, ausländischer „Fachkräfte“ feiern? Wohl kaum!
Geht es jedoch um Jogis Mannschaft, muß man die meisten Deutschen nicht zweimal fragen. Es ist es nun einmal da, das, was den Deutschen zum Deutschen macht und aus der Masse der Einheitsmenschen hervorhebt. Es schlummert in uns allen und wenn wir unsere Identität nicht unterdrücken und uns zu dem bekennen, was wir sind, gibt es für Deutschland doch noch eine Zukunft. All die Menschen um uns herum, können wieder mehr sein, als nur Nationalisten für einen Tag. Nämlich freie Deutsche in einem freien Land.







24. Juni 2012 um 14:12 Uhr
“Zu fürchten haben wir jetzt eigentlich nichts mehr, alles zu hoffen! In diesem Zustand ist alles, was geschieht, jede neue Bewegung, jeder neue Stoß in der politischen Welt ein Prinzip neuer Hoffnung. So gehe ich jetzt mehr als je der Zukunft mutigen Schrittes entgegen.”
Carl von Clausewitz, 16. 4. 1812
SCHWARZ ROT GOLD
Wir stehen zu Dir!
Wir vom Deutschherrenklub sagen JA zum „neuen” Patriotismus! Wir sagen JA zu SCHWARZ-ROT-GOLD: die Farben der Befreiungskriege, das alte Reichspanier.
Es gibt natürlich wieder die „nationalen“ Schwarzseher, die „berufsbedingt“ auch noch jetzt kritische Töne finden. Dieser nihilistische „deutsche“ Geist ist unerträglich und zerstörerisch. Auf der einen Seite Verbissenheit und Fanatismus, auf der anderen Seite Freude, Fröhlichkeit und Zusammengehörigkeitsgefühl – nun fragen wir, welche „Seite“ wohl von jungen Deutschen favorisiert wird? Die Antwort ist klar! Ein Tabu ist gefallen, der Knoten ist geplatzt! Was bleibt nach der WM übrig? Mehr, als manche wahrhaben wollen: Wer als junger Mensch mit der nationalen Identität natürlich und selbstbewußt umgeht, wird dies ein Leben lang. Beweisführung? Siehe: die Nachkriegsgeneration und ihre lebenslange, pathologische „Unsicherheit“.
Man sollte die Medien ganz genau beobachten (z. B. “ZDF.reporter” vom 28. Juni). Natürlich verbinden viele diese erfreuliche Entwicklung vordergründig mit dem Sport, aber in unzähligen Interviews mit jung und alt hören wir immer wieder Begriffe wie „Vaterland, Nationalstolz, Patriotismus, nationale Identität, WIR“ usw. Wie ein englischer Journalist aus London herausgefunden hat, ist nur die erste, oberflächliche Argumentation der Deutschen das Phänomen „Fußball”, bei genauerem Nachfragen wird dann anders begründet: „Es wird Zeit, daß wir Deutschen auch stolz sein dürfen …“, „Ich habe schon immer das Vaterland geliebt, habe mich nur nicht getraut …“, „Vor Jahren wurde ich kritisiert, als ich Flagge zeigte, heute wird man schief angeguckt, wenn man es nicht tut …“!
Auch wir vom DHK können dieses Ereignis nur bestätigen, da wir Gespräche mit vielen Menschen jedweder Couleur führen – und nicht nur im Weltnetz. Wenn man sieht, wie neun- und zehnjährige Kinder mit Fahnen durch die Straßen laufen, die größer sind als sie selbst, wenn man an den „Fanmeilen“ Familienväter und stolze Mütter „DEUTSCHLAND“ heiter, inbrünstig und mit glänzenden Augen raunen hört, wenn Fahrer sich gegenseitig im Berufsverkehr zuhupen und fröhlich winken, nur weil der andere auch die Flagge am Auto hat, wenn junge blonde Mädels auf stolzer, geschwellter Brust den großgedruckten Namen Ihres Vaterlandes tragen (manche auch auf dem Hintern, was man mit einem Augenzwinkern sehen sollte), wenn unbekannte Volksgenossen einen umarmen und „SIEG“ in dein Ohr schreien, wenn schon Türken und zahlreiche „Migrationverdächtige“ unsere Fahne frenetisch schwenken … nicht, weil sie sich als Deutsche fühlen, sondern weil einfache Geister nur Macht und Kraft akzeptieren, und zum ersten Mal nach langer Zeit bedeutet UNSERE Fahne „Macht“ und „Überlegenheit“ (im Gegensatz zur sonst so heißgeliebten türkischen Fahne) …, wenn Prominente und Politiker sich überschlagen, (deutsche!) Farbe zu bekennen, statt, wie üblich, das eigene Land kleinzureden, um die „Exoten“ politisch korrekt und überschwenglich zu loben, dann ist es an der Zeit, daß wir Patrioten, welche wir seit so vielen Jahren aktiv sind und alles riskiert haben (vom finanziellen Ruin bis zur Gesinnungshaft), den Mut haben, mitzufeiern, mitzujubeln und mitzumachen!
Zuweilen, liebe Gleichgesinnten, muß man nämlich unerschrocken und wagemutig auf einen schon fahrenden Zug aufspringen, wenn man den Führerstand für sich beansprucht – die Richtung und die „Deutschen Farben“ können wir dann immer noch bestimmen …
Andreas J. Voigt
Deutschherrenklub
28. Juni 2006
Nachsatz:
… und solange unsere Nationalmannschaft die Farben Preußens trägt, “Schwarz und Weiß”, können wir doch alle zufrieden sein …
24. Juni 2012 um 19:57 Uhr
@ Deutschherrenklub,
nachdem ich Ihren Kommentar gelesen hatte, “fragte” ich meinen Computer
nach “Deutschherrenklub. Der holte einiges aus dem Netz. Zum Beispiel und
unter anderem:
http://de.pluspedia.org/wiki/Deutschherrenklub
.
Ein Zitat:
5 Mitgliederakquisition
“Mindestvoraussetzung für Anwärter auf Mitgliedschaft des DHK ist die Immatrikulation an einer Hochschule ggf. Fachhochschule oder gleich-
wertige Fähigkeiten, vorzugsweise Hochschulabschluss bzw. gleich-
wertiges Diplom. Aufwendige Sicherheitsüberprüfung (Referenzen,
Charakter u.s.w.) während der Bewährungszeit bestimmen aber die
eigentliche Aufnahme. Ein Anwärter muss von einem Mitglied vorge-
schlagen und vorgestellt werden, über die Anwärterschaft enschei-
detder innere Kreis, der Pate trägt auch die Verantwortung für das
Handeln des Kandidaten während der Anwärterschaft.”
*
Wie soll man als normaler Mensch und Deutscher jetzt darüber
denken – und was dazu meinen?
27. Juni 2012 um 13:06 Uhr
Lieber Herr Vetter!
Wir können nur hoffen, Sie verstehen unser Begehren nach Auslese und Sicherheit — das ist in der heutigen Zeit leider umso notwendiger!
27. Juni 2012 um 19:30 Uhr
@ Deutschherrenklub
Zitat:
“Wir können nur hoffen, Sie verstehen unser Begehren nach Auslese
und Sicherheit – das ist . . . ”
*
Ich verstehe Sie sehr wohl! Am liebsten jetzt gar nichts riskieren und
nur nicht raus aus dem “Schneckenhaus”. Stimmt’s?