(npd) Sie gehören neben Alleen und Dorfkirchen zu den landschaftlich und kulturell prägenden Momenten unserer Heimat: Guts- und Herrenhäuser. Rund 2.000 gibt es in Mecklenburg und Vorpommern, von denen knapp 1.100 unter Denkmalschutz stehen. Laut Erhebung der Stiftung Herrenhäuser und Gutsanlagen befinden sich mittlerweile fast 300 dieser Objekte in einem akut gefährdeten Zustand. Wie Fachleute kritisch anmerken, werden weniger als zehn Prozent der Fördermittel für die Instandhaltung und Sanierung der ländlichen Herrensitze in Kommunal- oder Privatbesitz bereitgestellt.
Die NPD-Fraktion erarbeitete deshalb einen Antrag, mit dem die Verantwortlichen auf Landesebene zur Einberufung eines Runden Tisches aufgefordert wurden. Einbezogen werden sollten dabei außer der Stiftung Herrenhäuser und Gutsanlagen und der AG Erhaltung und Nutzung der Gutsanlagen auch Städte- und Gemeindetag, Landkreistag, betroffene Kommunen und nicht zuletzt die jetzigen Privateigentümer.
Des weiteren wurde die Landesregierung nachdrücklich gemahnt, ihre Förderpolitik zu überdenken, die nach derzeitigem Stand in erster Linie den landeseigenen Schlössern zugute kommt. Weiter heißt es im Antrag der Nationalen: „Die Landesregierung folgt dem von der Arbeitsgemeinschaft Gutsanlagen und der Stiftung Herrenhäuser bereits mehrfach unterbreiteten Vorschlag, auf Landesebene eine mit einem Notsicherungsfonds ausgestattete Fachkraft für die Beratung und Durchsetzung der Erhaltungspflicht einzusetzen.”
Eine Alternative könnte auch darin bestehen, die unteren Denkmalschutzbehörden personell und finanziell so auszustatten, „dass diese ihren Aufgaben, die sich aus dem Denkmalschutzgesetz … ergeben, entsprechend nachkommen können.”
Die Einbringungsrede für den NPD-Antrag hielt der Abgeordnete David Petereit.





16. März 2012 um 12:26 Uhr
Wenn man einmal die Rede des Herrn Koplin von den Linken auseinander nimmt, dann bleibt folgendes übrig:
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Am Anfang wirft er der NPD vor, das Thema politisch ausschlachten zu wollen und die Probleme total über zu bewerten. In der Mitte seines Vortrags versucht er den Eindruck zu erwecken, dass sich die Demokraten und natürlich die Europäer des Problems bewusst seien und sehr viel daran arbeiten würden, dann durch Gutachten allerdings zu der Erkenntnis gekommen sind, dass man das Problem wegen eingeschränkter Finanzen gar nicht lösen kann und man es deshalb ganz demokratisch und gesetzestreu den Eigentümern überlassen solle, soweit diese überhaupt vorhanden sind.
Und dann am Ende stellt er im Gegensatz zum Anfang seiner Rede fest, dass die NPD-ler sich dem enormen Ausmaß des Problems gar nicht bewusst seien und wirft ihnen „Kleinkariertheit“ vor und schlachtet das Thema politisch für den Kampf gegen Rechts aus, indem er alle „Helden des antifaschistischen Widerstands“ namentlich nennt, die in den betroffenen Häusern gelabt haben. Dass die meisten davon selbst in der NSDAP Mitglied waren und nur aus Angst vor der drohenden Kriegsniederlage Verrat begingen, das verschweigt er natürlich. Er erklärt sie postum zu Antifaschisten und Helden des Widerstands.
Zusammengefasst kann man sagen, wenn man diesen Herrn allein nach seiner Polemik beurteilen würde, dann war er heute der beste Nazi im Saal.
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Am Vortrag des NPD-Redners, kann ich nun allerdings nicht die geringste Absicht der unterstellten politischen Ausschlachtung erkennen. Im Gegenteil, sie ist absolut sachlich vorgetragen. Dass es bei jedem Problem, mit dem mehrere Menschen zu tun haben, immer mindestens zwei Ansichten gibt, das sollte dabei allerdings klar sein.
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Der Redner der NPD wird ständig durch Zwischenrufe unterbrochen, während die „Nazis“ sich gegen die zum Teil schon persönlichen Beleidigungen des Herrn Koplin nicht wehren dürfen und deshalb von einer Dame mehrfach ermahnt werden, die die ganze Zeit am nur Schnattern und hin und her hippeln ist.
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Ich würde einmal sagen, so wie die Demokraten sich hier wieder einmal benommen haben, müssen sie von den „Nazis“ gar nicht in ein schlechtes Licht gerückt werden, denn sie tun es ja selbst. Nur leider sehen sich das die wenigsten Menschen im Land auch wirklich an.