Das war also Dresden 2012. Die Bezeichnung Gedenkmarsch darf an dieser Stelle bewußt vermieden werden, da das gestrige Resultat bei weitem nicht den Erwartungen gerecht wurde. Mehr als 2.000 Nationalisten standen sich stundenlang die Beine in den Bauch, um abschließend eine Runde um den nächsten Block drehen zu dürfen. Das „Märschlein“ war nicht mehr, als ein dahingeworfener Knochen der Polizeiführung.
Sicherlich kann man nun anmerken, daß sich wieder einmal alle demokratischen Mächte gegen die volkstreue Opposition verschworen hatten. Aber hatte ernstlich irgendjemand erwartet, daß DAS in diesem Jahr anders laufen würde?
Bundes- und Landtagsabgeordnete, allen voran der rote Wolfgang Thierse (SPD), riefen erneut zu rechtswidrigen Blockaden auf und beteiligten sich auch selbst daran. Linksextremer Abschaum machte ebenso ungestört die Innenstadt unsicher und feierte die menschenverachtenden Bombenangriffe. Kurzum, die antideutsche Phalanx reichte von CDU bis zur gewaltbereiten Antifa.
Dennoch darf dies nicht darüber hinwegtäuschen, daß zum dritten Mal hintereinander tausende Nationalisten wie Schafsköpfe in den Polizeikessel getrabt sind. Dabei ließen die Hamburger Gitter doch einen Blinden erkennen, daß die Polizeiführung das altbekannte Spielchen wiederholen wollte. Lediglich ein formierter Block aus Mecklenburg und Pommern weigerte sich beharrlich, blindlings in die Mausefalle zu trotten, woran auch energische Aufforderungen der Polizei nichts ändern konnten.
Diesem Beispiel hätten sich auch ohne Weiteres andere Reisegruppen anschließen können, ja müssen – gewaltfreier, passiver Widerstand gegen Polizeiwillkür! Jedoch scheint tumber Herdentrieb oder gottgläubiges Vertrauen in Demokratenversprechen immer noch allgegenwärtig verbreitet.
Auch die Demonstrationsspitze ließ sich, nachdem der Marsch schließlich doch noch starten konnte, ohne weiteres nach wenigen hundert Metern bereitwillig zum Ausgangspunkt zurücklenken. Erst Berliner Aktivisten wehrten sich schließlich und verharrten an Ort und Stelle. Zur aktiven Durchsetzung der geplanten Route reichte es jedoch angesichts des zweigeteilten Zuges nicht mehr – und irgendwelche Gewaltausfälle von „Rechts“ wären auch das Letzte gewesen, was der Gedenkmarsch noch verkraften könnte.
Mit anderen Worten: es wurde zwar eine kurze Strecke durchgesetzt, unterm Strich ließ man sich jedoch wieder von der Polizei verarschen. Und dies völlig unnötig. Für kommende Veranstaltungen sollte genauestens überlegt werden, ob verschiedene Reisegruppen mit mehreren hundert Personen nicht von vornherein dezentral im Stadtgebiet verharren oder gegebenenfalls sternförmig die großen Zufahrtsstraßen für sich vereinnahmen. Notfalls findet das eigentliche Gedenken eben vorher statt. An dieser Stelle ist das kreative Potential bei Weitem noch nicht erschöpft.
Wie lautet nun das Fazit?
Retrospektiv betrachtet, degenerierte binnen vier Jahren ein zentraler, würdiger Gedenkmarsch des volkstreuen Deutschlands für die zivilen Bombenopfer zu einer überwiegend von Szene frequentierten Standkundgebung. Auch die offizielle Lesart macht mittlerweile keinen Hehl aus der totalen Umdeutung der Ereignisse. Selbst der Dresdener Oberbürgermeister schämt sich nicht mehr, das feige und völkerrechtswidrige Terrorbombardement der Alliierten zu relativieren und gegen die Belange des eigenen Volkes zu instrumentalisieren.
Einen ebenso faden Beigeschmack hat in diesem Zusammenhang das Verhalten der JLO. Warum wurden bereits zwei Wochen zuvor die Anmeldungen für die eigenen Gedenkveranstaltungen zurück gezogen? War es Mangel an Courage oder wurde man angesichts des immensen politischen Drucks der eigenen Verantwortung nicht mehr gerecht? Transparenz täte hier bitter Not!
Wie soll es nun weitergehen, war etwa alles umsonst? Dies wäre zu einfach und mit Sicherheit zu kurz gegriffen. Wichtig war es auf jeden Fall, die Deutungshoheit der geschichtlichen Ereignisse nicht kampflos den Demokraten zu überlassen, die sich willfährig vom linken Rand treiben lassen. Und Dresden wird auch künftig – wie keine andere Stadt – die Zerreißprobe bleiben. Genau in dieser Stadt mit europaweitem Symbolcharakter entscheidet sich die Durchsetzungsfähigkeit der Opposition – und nirgendwo anders.
Entweder Dresden – oder gar nicht. Der bundesweite Veranstaltungskalender läßt jedoch wenig Besserung erahnen. Ganz im Gegenteil bemühen sich wieder ein Dutzend Städte um „ihren“ eigenen Trauermarsch. Das erste Halbjahr 2013 wird also erneut im kollektiven Trauern nach Schema F vergehen. Fraglich, ob die benötigten Ressourcen nicht anderweitig gewinnbringender eingesetzt werden könnten.
Lobend erwähnt werden muß übrigens noch das vorbildlich disziplinierte und absolut gewaltfreie Verhalten sämtlicher Teilnehmer. Nach derzeitigem Kenntnisstand randalierten ausschließlich Linksextremisten – wie immer völlig straflos.
Und auch die nationale Aktionswoche, unterstützt von endlos vielen, bundesweiten Aktionen, sucht wohl Ihresgleichen. Dennoch besteht auch hierin noch Potential; sowohl in der Bündelung als auch in der medialen Aufarbeitung.
Wie es weitergeht, wird sich binnen Jahresfrist ergeben. Dresden 2013 – wir kommen!
Verweise:
- Gedenkmarsch 2012 (Aktionsbündnis gegen das Vergessen, 14.02.12)
- Dokumentation der Aktionswoche (Aktionsbündnis gegen das Vergessen, 13.02.12)
- Stilles Gedenken an Dresden (MUPINFO, 15.02.12)







14. Februar 2012 um 16:30 Uhr
Ja so ist es wohl , die Einigkeit aller nationalen Gruppierungen ist noch sehr verbesserungswürdig . Dazu kommt noch die Propaganda aus dem linksgerichteten Lager einschließlich Regierungsparteien .
Die Masse des Volkes ist der Meinung das sie nur ihre Ruhe braucht .
Das sind Illusionen , wir werden alle noch rasiert .
Es geht uns noch zu gut .
Das Wort ” Nazi ” wird benutzt um jede Opposition in Verbindung mit Krieg und Elend zu bringen .
Es bringt nun aber auch nichts über die Ungerechtigkeiten des Lebens zu sinnieren , Morgen ist ein neuer Tag und es kommen noch viele Tage .
Wer aufgibt hat schon verloren .
14. Februar 2012 um 18:54 Uhr
Ein möglicher Ansatz, um die Einzigartigkeit Dresdens zu unterstreichen und dem zentralen Gedenken weiteren Auftrieb zu verleien, bestünde darin, wenn für andere Trauermärsche nur noch lokal bzw. regional mobilisiert werden würde. An dieser Stelle darf auch ruhig der (sicher gut gemeinte) Egoismus zurück gestellt werden.
Es kann doch echt nicht angehen, dass mittlerweile ein Dutzend Städte für sich in Anspruch nehmen, bundesweite Trauermärsche veranstalten zu müssen. Das ist unnötig, kontraproduktiv und führt mittelfristig zu einer Verflachung des Nationalen Widerstandes zur Ein-Themen-Trauergemeinde.
Ein bundesweites Gedenken in Dresden am 13. Februar!
Darüberhinaus noch kleine Veranstaltungen in anderen Städten.
Ansonsten aber zeitgemäße Themen aufgreifen!
15. Februar 2012 um 02:01 Uhr
1945 waren es ca. 250.000 Tote….. 1949 wurde das von den Alliierten auf ca. 135.000 runter korrigiert….. 1990 von den “wiedervereinigten Deutschen” auf ca. 35.000 Opfer….und um den “Rechten die Argumente zu nehmen” durch eine “Historikerkommission” kürzlich auf nur 25.000 Menschen runter manipuliert?
Spielt es wirklich eine Rolle, wenn ich einen Massenmord begehe, an wie vielen Menschen ich ihn verübe? Dresden, Swinemünde, Hiroshima, Nagasaki, Korea, Vietnam, Bagdad, Tripolis….usw. Es ist doch lange kein Geheimnis mehr, wer die schlimmsten und feigsten Massenmörder der Menschheitsgeschichte wirklich sind….über 300 Kriege in knapp 200 Jahren USA…..sie hetzen die Völker gegeneinander und wenn schon alles kaputt ist, werfen sie ihre Bomben von weit weg und töten alles, was nicht wie sie ist. Danach reißen sie sich alles unter den Nagel, was noch übrig ist. Sie benutzen Drohnen und GPS weil ihre Soldaten feige und ihre Generäle Mörder sind.
Nehmt es doch einfach als Erfolg aller “NAZIS”, wie sie euch beschimpfen, dass die Lügner und Leugner selbst gezwungen sind, mit einem derartigen Aufwand jedes Jahr an diesen Massenmord zu erinnern…und seht es als Erfolg, wenn der Sprecherin der Tagesschau beim Verlesen der Zahl „25.000“ die Stimme stockt….das Volk weiß doch, wer die wahren Lügner und Mörder sind….und irgendwann klappt das mit dem Brot und dem Spielzeug nicht mehr.
Gedenken heißt doch die Erinnerung wach halten….na ja…und so wie ich das mitbekommen habe, war der feige Massenmord von Dresden wieder einmal in allen bedeutenden Medien…und sie haben Millionen verpulvert um das zu verhindern…..also Ziel erreicht…ohne Wenn und Aber! Jedem “NAZI” der dabei war, sollte man gratulieren.
15. Februar 2012 um 11:52 Uhr
Das Hauptproblem ist das Problem seit Bestehen des Nationalen Widerstands. Was dieser möchtegern Bewegung einfach fehlt ist EIN MANN der die Nationalen anführt und die Schlagrichtung vorgibt. Aber solange die Kameraden irgend welchen möchtegern Anführern hinterher laufen, die selber nicht bereit sind das zu tun was getan werden muss, wird der Nationale Widerstand niemals sein Ziel erreichen.
Kameraden wir sind auf einer heiligen deutschen Befreiungs Mission, den Deutschland ist wegen der verräterisch antideutschen Multikulti Demokraten in einer ausbeuterischen und vernichtenden Situation. Wir haben keine Zeit mehr für eine BlaBla Diskussion, wir sind jetzt die letzte wahre deutsche Generation, wo bleibt endlich die REBELLION gegen den Besatzer Thron ???
15. Februar 2012 um 13:51 Uhr
Na dann leg mal los und lass es krachen Erik.
15. Februar 2012 um 18:46 Uhr
Mensch Erik, du meinst doch nicht etwa Superman(n)?
Ein Mann geht gar nicht! Der würde keine 48 Stunden überleben.
15. Februar 2012 um 19:22 Uhr
@ nocheinbubenspitz
Der sterbende Winnetou hörte die Glocken von Santa Fe. (nachzulesen
bei Karl May)
Was wird der Erik hören, sollte es bei dem mal so sein?
15. Februar 2012 um 22:34 Uhr
Blogwart: gelöscht
16. Februar 2012 um 16:06 Uhr
Unrecht hat er nicht der Erik. Nur wenn ich mir die politischen Laufbahnen so mancher Politiker anseh….. alle geschmiert. Alle!
Und einer reicht wirklich nicht!
Zum Marsch….. naja, wenn man mal bedenkt, dass die NPD-Leute unterwandert sind – wer ist denn voran gelaufen? und die andern…. schön brav wie Lemminge hinterdrein.
Ich denk die Leute müssen nur weiter informiert werden. Lass die mal alle ihre ersten Ehen gescheitert haben, ihre Kinder nicht mehr sehen, weil “Vati ist ja gemein gewesen”, dann an sich selber zweifeln…und und….. es werden immer mehr. Und irgendwann, wenn die soziale Struktur weiter den Bach runtergeht, werden auch die verstehen, dass Nationalstolz und sozial mit seinen Mitmenschen nicht unbedingt mit Faschist gleichzusetzen ist.
Mein Lieblingssatz: “Haben sie heute schon mal etwas anderes gedacht?!”
lässt so manchen wachwerden.
29. Februar 2012 um 10:46 Uhr
Es war mal wieder die größte Schweinerei in Dresden!
Bei dem Thema Disziplin bin ich ja leicht anderer Meinung.
Es ist richtig das es ein Trauermarsch ist und da auch auf jedenfall
Disziplin zu herrschen hat! Aber… in Dresden ist es ja nicht mehr
möglich Diszipliniert zu Gedenken. Also sollte man doch mal drüber
nachdenken es ohne Disziplin zu versuchen. Nen paar uniformierte
Staatsdiener können uns doch nicht dran hintern den Toten zu gedenken
oder doch? Also nächstes Jahr alle nach Dresden!!! Trauermarsch durchführen egal wie. Dann werden halt mal paar Blockaden selbst
aufgelöst! Widerstand lässt sich nicht verbieten!!!!!!!!