Hannes Wader ist einer der letzten deutschen, politischen Liedermacher und auch im 70. Lebensjahr noch immer heute hier, morgen dort unterwegs. Auch nach vierzig Jahren zeigt er keinerlei Anzeichen von Ermüdung und erfreut sich bester Gesundheit. Am 13. Februar tritt er im Schweriner Capitol auf und wird dort alte und neue Stücke zum Besten geben.
Wader wurde zunächst durch seine sozialkritischen Lieder bekannt. Später engagierte er sich in der DKP. Aus dieser Zeit stammen zahlreiche Arbeiterlieder. Später bröckelte sein Faible für den Kommunismus und er wandte sich dem deutschen und plattdeutschen Volkslied zu, welches er als unabdingbar für nationale Identität sieht. Zuletzt widmete er sich der Vertonung von Gedichten vergangener Epochen.
Politisch tritt er nach wie vor für die Friedensbewegung ein, darüber hinaus engagiert er sich für Umweltschutz und soziale Gerechtigkeit. Jeglichen Vereinnahmungsversuchen erteilt er jedoch eine Abfuhr, steht zu seinen Überzeugungen und bleibt, was er war – ein norddeutsches Unikum.
Verweis:
- Singen gegen Ungerechtigkeit (SVZ, 31.01.12)





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