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	<title>MUPINFO.de &#187; Deutschland</title>
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	<description>Nachrichten für Mecklenburg und Pommern</description>
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		<title>HDJ-Verbot &#8211; wer schreibt die Reden?</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 16:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[De Maizière]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.mupinfo.de/wp-content/uploads/2010/09/die_letzten_deutschen011.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-4057" title="die_letzten_deutschen01[1]" src="http://www.mupinfo.de/wp-content/uploads/2010/09/die_letzten_deutschen011.jpg" alt="" width="474" height="158" /></a></p>
<p>(sl) Nachdem das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig gestern eine Klage  gegen das Vereinsverbot der Heimattreuen Deutschen Jugend (HDJ)  abgewiesen hat, reagierte Innenminister de Maizière mit folgenden  Worten: &#8220;Mit dem endgültigen Verbot hat das Gericht den  verfassungsfeindlichen und antidemokratischen Umtrieben dieses Vereins  ein Ende gesetzt.&#8221; Wir erinnern uns: Im letzten Jahr begründete der  damalige Innenminister Schäuble das durch ihn erlassene Verbot wie  folgt: &#8220;Mit dem Verbot setzen wir den widerlichen Umtrieben der HDJ ein  Ende.&#8221;</p>
<p>Die Frage ist nun, ob de Maizière lediglich ein altes  Manuskript zum Thema nochmal aus der Schublade gezogen hat, oder ob es  in der CDU einen Generalbeauftragten für Stellungnahmen zu Maßnahmen  gegen Feinde des Systems gibt. Letzteres wäre ein deutlicher Hinweis  darauf, dass Abgeordnete zwar nur ihrem Gewissen verpflichtet sind,  dieses Gewissen jedoch von Dritten anlassbezogen ausgestaltet wird.</p>
<p>Freilich  sind es immer &#8220;edle Ziele&#8221;, in deren Namen sie ihr Handeln bestimmen.  Und immer sind andere verantwortlich. Keine Personen mit Namen und  Adressen, sondern Abstrakta: Es gilt die &#8220;freiheitlich-demokratische  Grundordnung&#8221; zu schützen, vor einer Jugendorganisation, deren Aufgabe  es nach Satzung war, &#8220;die Jugend zu dem Nächsten hilfreichen, der Heimat  und dem Vaterland treuen und dem Gedanken der Völkerverständigung  aufgeschlossenen Staatsbürgern&#8221; heranzuziehen. Nicht aber vor der  Verwahrlosung des bestehenden Systems, in dem das Unnormale als normal  gilt und die Entartung des öffentlichen Lebens schon lange keine  Einzelfälle mehr sind, sondern Symbole des Verfalls.</p>
<p>Und dieses  System galt es für de Maizière schon einmal zu schützen, als er als  Innenminister in Sachsen geheimdienstliche Hinweise über die  Verstrickung von Justizbeamten, Polizisten, Politikern und  Wirtschaftsträgern in eine Reihe von schweren Straftaten der  organisierten Kriminalität bis hin zu Mord und Kinderzuhälterei erhielt  und schwieg, um die &#8220;freiheitlich-demokratische Grundordnung&#8221; nicht  zugefährden.</p>
<p>Ist das die &#8220;freiheitliche Grundordnung&#8221;, der wir  verpflichtet sind, oder meinen sie eher &#8220;ihre eigene freiheitliche  Grundordnung&#8221;, in der die moralische Feigheit vor der Geldherrschaft  kapituliert und die das Gegenstück dazu bildet, was unser ist? Ein  Gegenstück, das kein Nebeneinander, sondern nur ein &#8220;entweder &#8211; oder&#8221;  kennt? Wem dient dann dieser Staat mit all seinen Einrichtungen? Dem  Staatsvolk oder der &#8220;freiheitlichen Grundordnung&#8221; jener Machtclique,  deren Köpfe und Namen man zwar demokratisch wählen kann, deren Konzepte  und Pläne aber stets identisch bleiben?</p>
<p>Zur Heranziehung einer  deutschen Jugend, die &#8220;zu dem Nächsten hilfreich, der Heimat und dem  Vaterland treu und dem Gedanken der Völkerverständigung aufgeschlossen&#8221;  ist, einer deutschen Jugend, die ihren Nächsten in ihresgleichen  erkennt, aber nicht in Niedergangs-Typen einer &#8220;freiheitlichen  Grundordnung&#8221;, deren Teil niemand sein will, der ihren Nutzen einmal  durchschaut hat, bedarf es keiner Vereine &#8211; es bedarf freier Worte,  gesprochen in der Familie, im Sportverein, in Schulen, an Universitäten,  in Betrieben!</p>
<p><em>Lasst beherrschen sie die Stunde / eine  flüchtige Sekunde / voll Erbärmlichkeit / schenkt das Schicksal selbst  den Flennern / doch es rechnet nur nach Männern / seit urewger Zeit.</em></p>
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		<title>Früher war alles besser &#8211; Zensurbestrebungen des Staates im Zeitalter des Internets</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Sep 2010 09:52:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundeskriminlamt]]></category>
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		<description><![CDATA[(sl) Früher war alles besser &#8211; da konnten missliebige Publikationen noch für illegal erklärt, beschlagnahmt und eingestampft werden. Die inkriminierten Informationen gab es dann bestenfalls noch als verwaschene Kopie in dunklen Kellerräumen oder als Raubdruck an verrufenen Büchertischen. Heute führen Gerichtsentscheidungen zwar immer noch zu Schwärzungen in Büchern und die Liste der als jugendgefährdend indizierten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(sl) Früher war alles besser &#8211; da konnten missliebige Publikationen noch  für illegal erklärt, beschlagnahmt und eingestampft werden. Die  inkriminierten Informationen gab es dann bestenfalls noch als  verwaschene Kopie in dunklen Kellerräumen oder als Raubdruck an  verrufenen Büchertischen. Heute führen Gerichtsentscheidungen zwar immer  noch zu Schwärzungen in Büchern und die Liste der als jugendgefährdend  indizierten Werke wird von Jahr zu Jahr eher länger als kürzer, jedoch  nimmt damit das Interesse am verbotenen Inhalt auch gleichzeitig zu.</p>
<p>Mit  der Erfindung des Buchdrucks ermöglichte Johannes Gutenberg die  Verbreitung von Wissen, doch die Bindung der Informationen an das Papier  oder einen anderen physischen Träger garantierte auch ihre Kontrolle.  Nicht umsonst hatten die Verantwortlichen der SED-Diktatur ein genaues  Auge darauf, wer im Besitz eines Kopiergerätes war. Sogar Schriftproben  von mechanischen Schreibmaschinen wurden archiviert, um im Zweifelsfall  den Urheber einer Abschrift oder eines Flugblattes schnell finden zu  können.</p>
<p>In den letzten Jahren aber veränderten sich die Wege, auf  denen Informationen verbreitet werden und so eine Öffentlichkeit  hergestellt werden kann. Die Monopolmedien klagen beinahe täglich, dass  ihnen ihre Kunden durch die Entwicklung des Internets verloren gingen  und auch Bundeskanzlerin Merkel trauert in einem Interview mit der  Zeitschrift &#8220;Bunte&#8221; einer Zeit nach, in der es nur zwei Fernsehsender  gab:</p>
<blockquote><p>&#8220;Heute wird es durch die Vielzahl der  Informationskanäle, und besonders durch das Internet, immer schwieriger,  ein Gesamtmeinungsbild zu erkennen. [...] Durch diesen sehr großen  technischen Wandel ist es schwerer geworden, alle Menschen, alle  Generationen zu erreichen, denn diese nutzen die einzelnen Medien  mittlerweile sehr unterschiedlich. [...] Viele junge Menschen  informieren sich ausschließlich über das Internet, und das oft sehr  punktuell. Sie erreicht man über Zeitungen oder auch die klassischen  Nachrichtensendungen in ARD und ZDF immer weniger. Mit dieser  Veränderung muss die Demokratie in Deutschland und in den anderen  westlichen Ländern umgehen lernen.&#8221;</p></blockquote>
<p>Mit der Befreiung  der Information von der physischen Bindung an das Papier durch ihre  Digitalisierung haben die traditionellen Kontrollmechanismen ein Ende  gefunden. Das Meinungsmonopol der Herrschenden schwindet und jeder, der  Zugang zu einem Rechner hat, kann sich heute nicht nur außerhalb der  vorgeschriebenen ideologischen Grenzen informieren, sondern besitzt auch  eine Stimme, die gehört werden kann. Das ist der Grund, warum wir so  viel Energie für die Arbeit im Netz aufbringen und auch dafür, warum die  Demokraten das Netz durch die Anwendung des Zugangserschwerungsgesetzes  unter ihre Kontrolle bringen wollen.</p>
<p>Dem Gesetz vorausgegangen  war eine beinahe ein Jahr anhaltende Debatte, die einen vorher nie da  gewesenen Widerstand im deutschsprachigen Netz und letztendlich auch auf  der Straße hervorgerufen hatte. Als Max Winde damals über Twitter  verkündete, &#8220;Ihr werdet Euch noch wünschen, wir wären  politikverdrossen&#8221;, brachte er zum Ausdruck, was passiert ist und womit  viele der Demokraten nicht rechnen wollten.</p>
<p>Im Zuge der Neuwahlen  setzte sich allmählich die Auffassung durch, dass eine deutlich größere  Gruppe als die der bildzeitungslesenden Stammtische es sich nicht  gefallen lassen würde, wenn der Staat unter dem Vorwand der Bekämpfung  von Kinderpornografie eine Zensurinfrastruktur installiert. So musste  das Gesetz nach Verabschiedung vorerst ausgesetzt und die Zensurgegner  beschwichtigt werden. Das Bundeskriminalamt sollte &#8220;zunächst versuchen&#8221;,  kinderpornografische Seiten zu löschen, statt zu sperren, um nach  Ablauf eines Jahres die Erfahrungen auszuwerten und den Erfolg zu  prüfen.</p>
<p>Dass das Entfernen der Inhalte nicht möglich sei oder zu  lange dauere, war daher von Anfang an das erwartete Ergebnis der  Erfahrungen des BKA, an deren Ende die Einführung der Netzsperren stehen  soll. Nur so ist auch zu erklären, dass von den ca. 150 Hinweisen pro  Monat, von denen rund 10 Prozent auf tatsächlich relevantes Material  verweisen, nicht ein einziger von den BKA-Beamten selbst ermittelt  wurde, obwohl bundesweit immerhin über 40 Beamte regelmäßig mit der  aktiven Suche nach Kinderpornografie beschäftigt sind.</p>
<p>Bislang hat  das Bundeskriminalamt ohne jede statistische Grundlage, ohne jede  Erfolgskontrolle und ohne international koordinierte Löschbemühungen  behauptet, dass eine Zensurinstanz für das Internet unabdingbar sei. So  ist es nur eine Frage der Zeit, bis der Staat &#8220;die Menschenwürde  schützt&#8221;, indem er noch mehr Kritikern den Mund zuhält oder eben durch  Stoppschilder dafür sorgt, dass sie im Internet nicht mehr gelesen,  gesehen und gehört werden können. Aber wie Jörg Ziercke, Präsident des  Bundeskriminalamtes, heute in einem Interview erklärte:</p>
<blockquote><p>&#8220;Etwas  vom Gesetzgeber Verbotenes dem öffentlichen Zugriff zu entziehen, kann  keine Zensur sein.&#8221;</p></blockquote>
<p>Wer wollte da noch zweifeln?</p>
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		<title>HDJ-Verbot bestätigt</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 22:47:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[HDJ]]></category>
		<category><![CDATA[Heimattreue Deutsche Jugend]]></category>
		<category><![CDATA[Sebastian Rägbiger]]></category>
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		<description><![CDATA[von Hagen Nefastus &#124; Am heutigen Tage einen Sieg verbuchen zu können, wäre ebenso aberwitzig, wie die Möglichkeit, ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen zu sehen. Denn heute wurde die Klage der Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ vor der höchsten Instanz der BRD, dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, verhandelt. Prozeßbeobachter konnten schon am Anfang der mündlichen Verhandlung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Hagen Nefastus |</em></p>
<p><img class="alignnone" src="http://www.mupinfo.de/wp-content/uploads/2010/07/hdj.jpg" alt="" width="475" height="319" /><br />
Am heutigen Tage einen Sieg verbuchen zu können, wäre ebenso aberwitzig, wie die Möglichkeit, ein Kamel durch ein Nadelöhr gehen zu sehen. Denn heute wurde die Klage der Organisation „Heimattreue Deutsche Jugend“ vor der höchsten Instanz der BRD, dem Bundesverwaltungsgericht in Leipzig, verhandelt.</p>
<p>Prozeßbeobachter konnten schon am Anfang der mündlichen Verhandlung eine Richtungsänderung von „dem zu Erwartenden“ erleben, als der Kläger Sebastian Räbiger mit seinem Anwalt erklärte: „<em>Niemand wird heut und hier, oder morgen und anderswo die HDJ wieder zulassen</em>“ und „<em>Ich bin nicht heute hier gekommen um mich zu verteidigen, zu rechtfertigen oder etwas zu verwässern</em>“, sondern „<em>um etwas sauber zu Ende zu bringen, was einmal begonnen wurde</em>.“</p>
<p>Schlußendlich wurde die mündliche Verhandlung durch Druck des Klägers erwirkt. Die Prozeßbeobachter und die Anwesenden fünf Richter des Bundesverwaltungsgerichtes wurden von der Tatsache konfrontiert, daß der Kläger sich noch heute zu seinen Aussagen bekenne und einen Orden für seine ehemaligen Mitstreiter einforderte. Nach ca. einstündiger Anhörung in der Messestadt, die teilweise amüsantes Schmunzeln erzeugte, wurde das Erwartete und vom Kläger prognostizierte Urteil verkündet: Die HDJ bleibt verboten!</p>
<p>Also keine Überraschung in der BRD, kein Wehmut bei den Gegnern der HDJ!</p>
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		<title>Urteile des Bundessozialgerichts</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:57:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Abwrackprämie]]></category>
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		<category><![CDATA[Bundessozialgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Hartz IV]]></category>
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		<description><![CDATA[(npd) Das Bundessozialgericht in Kassel hat am Montag mehrere Urteile zugunsten von Hartz-IV-Beziehern gefällt. Wohnkosten: Klage von Rügener Köchin erfolgreich Eines der Urteile betrifft den Problemkreis der Wohnkosten. Erhalten Bezieher von Arbeitslosengeld II eine befristete Beschäftigung, während der sie in eine neue und teurere Wohnung umziehen, muß die sie betreuende Arbeitsgemeinschaft auch diese Unterkunftskosten grundsätzlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>(npd) Das Bundessozialgericht in Kassel hat am Montag mehrere Urteile  zugunsten von Hartz-IV-Beziehern gefällt.</strong></p>
<p><strong>Wohnkosten:  Klage von Rügener Köchin erfolgreich </strong></p>
<p>Eines der  Urteile betrifft den Problemkreis der Wohnkosten. Erhalten Bezieher von  Arbeitslosengeld II eine befristete Beschäftigung, während der sie in  eine neue und teurere Wohnung umziehen, muß die sie betreuende  Arbeitsgemeinschaft auch diese Unterkunftskosten grundsätzlich  übernehmen.<br />
Im vorliegenden Fall hatte es eine gelernte Köchin von  der Insel Rügen nach dem Bezug von Arbeitslosengeld II geschafft, eine  befristete Beschäftigung zu bekommen. In dieser Zeit schloß sie einen  neuen Mietvertrag ab. Die Wohnung war teurer als die bisherige, worauf  sich die zuständige Arbeitsgemeinschaft (Arge) nicht bereit zeigte, die  zwar noch angemessenen, jetzt aber höheren Wohnkosten zu übernehmen. Die  spätere Klägerin habe schließlich gewußt, daß die Stelle nicht  unbefristet gewesen sei und sie danach vermutlich wieder auf  Hartz-IV-Leistungen angewiesen sein würde.<br />
Dem hielten die Richter  entgegen, daß hilfebedürftige ALG-II-Empfänger vor Abschluß eines  Mietvertrages die Behörde zwar grundsätzlich um Erlaubnis fragen müssen.  Doch war die Klägerin im vorliegenden Fall bei Unterzeichnung des  Mietvertrages nicht hilfebedürftig gewesen.</p>
<p><strong>Zu  erwartendes Vermögen und ALG II als Darlehen </strong></p>
<p>Im  Hinblick auf ein erst in Jahren zu erwartendes Vermögen darf die Arge  nicht einfach das Arbeitslosengeld II nur noch als Darlehen gewähren.  Das ist der Grundtenor eines weiteren Urteils der Kasseler Richter.  Mindernd angerechnet werden kann auf das ALG II demnach nur ein  Vermögen, das sich voraussichtlich innerhalb von sechs Monaten verwerten  läßt.<br />
Geklagt hatte in diesem Fall ein Hartz-IV-Opfer aus Kempten im  Allgäu. Der Mann erhielt sein Geld von der Arge nur noch als Darlehen.  Die Behörde begründete den Schritt mit der Tatsache, daß der Arbeitslose  in elf Jahren, zu Beginn seines Rentenalters, von seinem Bruder 55.000  Euro erhalten soll. Zu einer solchen Zahlung war der Bruder verpflichtet  worden, als er von der Mutter drei Grundstücke erbte. Das zuständige  „Jobcenter“ vertrat den Standpunkt, Banken könnten ihm zumindest 30.000  Euro auf die in Aussicht stehende Summe zahlen. Der Kläger hatte aber –  welch Wunder &#8211; keine Bank gefunden, die ihm zu diesem Zweck Geld zur  Verfügung zu stellen gedachte.<br />
Das BSG entschied, die Verwertung  eines bei Hartz IV zu berücksichtigenden Vermögens müsse wirtschaftlich  zumutbar sein und voraussichtlich binnen sechs Monaten veräußert werden  können. Weil die Vorinstanz laut Meinung der Kasseler Richter noch  Tatsachen feststellen muß, wiesen sie den konkreten Fall an das  Bayerische Landessozialgericht zurück.</p>
<p><strong>Abwrackprämie  und Anrechnung auf Hartz IV </strong></p>
<p>In der brutalen Praxis des  BRD-Alltags ging die eine oder andere Behörde dazu über, die  Abwrackprämie als Einkommen auf Hartz-IV-Leistungen anzurechnen. Klagen  gegen eine solche Verfahrensweise können sich für Langzeitarbeitslose  durchaus als lohnend erweisen, meint das Bundessozialgericht. Es  verweist auf die Arbeitsgemeinschaft Cottbus, die wegen mangelnder  Erfolgsaussicht in zwei Fällen ihre Sprungrevisionen zurücknahm, weshalb  für den Bezieher von Hartz-IV-Zuwendungen günstige Urteile des  Sozialgerichts Cottbus in Kraft sind.<br />
Die Arge der Laussitzstadt  kürzte einem Arbeitslosen wegen des Erhalts der 2.500 Euro hohen  Abwrackprämie das ALG II. Das Sozialgericht stellte sich daraufhin auf  die Seite des Klägers, indem es die Prämie in seinen Urteilen vom 21.  Dezember 2009 als zweckgebundene Einnahme wertete, die nicht auf Hartz  IV angerechnet werden darf. Ansonsten würde sich „Vater Staat“ nämlich  die Abwrackprämie von Erwerbslosen über eine Anrechnung auf deren  Einkommen zurückholen können.</p>
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		<title>Alle Jahre wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 19:41:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[PRO]]></category>
		<category><![CDATA[Richter Roland]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>

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		<description><![CDATA[(sl) Es ist noch gar nicht so lange her, als nicht ein Thilo Sarrazin die Gemüter der Republik erregte, sondern der ehemalige Hamburger Richter Roland Schill. Dieser gründete im Jahr 2000 die &#8220;Partei Rechtsstaatlicher Offensive&#8221;, mit der er im September 2001 bei der Bürgerschaftswahl in Hamburg auf Anhieb 19,4 Prozent der Wählerstimmen erhielt und verdeutlichte, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(sl) Es ist noch gar nicht so lange her, als nicht ein Thilo Sarrazin die  Gemüter der Republik erregte, sondern der ehemalige Hamburger Richter  Roland Schill. Dieser gründete im Jahr 2000 die &#8220;Partei  Rechtsstaatlicher Offensive&#8221;, mit der er im September 2001 bei der  Bürgerschaftswahl in Hamburg auf Anhieb 19,4 Prozent der Wählerstimmen  erhielt und verdeutlichte, dass im demokratischen Politgeschäft die  Unfähigkeit der anderen wichtiger ist als die eigenen Möglichkeiten.</p>
<p>Schill  hatte zunächst bewiesen, wie wenig dazu gehört, sich gegen die muffige  Altparteienkonkurrenz durchzusetzen und von Volkes Stimme erhört zu  werden &#8211; ein gewisses Maß an Persönlichkeit und die Fähigkeit, sich  zumindest zeitweise nach außen darzustellen, reichten völlig aus, um  sozusagen ohne Anlauf fast ein Fünftel der Wählerstimmen zu erreichen.  Aber mehr war eben nicht dahinter.</p>
<p>Das &#8220;Programm&#8221; bestand in der  Bekämpfung der Kriminalität, die Partei in der Mehrzahl aus anderswo  gescheiterten Existenzen, die Wähler aus unzufriedenen und  verunsicherten Bundesbürgern. Und so saß man dann gleich in der  &#8220;Regierung&#8221; und es war von vornherein klar, dass die damaligen  &#8220;Koalitionspartner&#8221; CDU und FDP alles tun würden, um die Konkurrenz  möglichst schnell wieder loszuwerden.</p>
<p>Das soll nun nicht heißen,  dass von außen Sand ins Getriebe der &#8220;PRO&#8221; hätte geschüttet werden  müssen &#8211; im Gegenteil: Im Wesen derartiger Konstruktionen liegt es ja  schon begründet, dass sie an sich selbst scheitern müssen. Anschaulich  bewies Schill einmal mehr, wie recht der Dichter Konrad Windisch hatte,  als er dies einmal sinngemäß so formulierte:</p>
<blockquote><p>Wer bei diesem Idiotentanz mitspringt, kann keine Änderung erzielen.<br />
Er wird auch keine Änderung erzielen, wenn er sich abwendet oder wegsieht.<br />
Aber er muss dabei stehen, aufmerksam, interessiert, beobachtend.<br />
Und  wenn einer von den Tanzenden ausbricht, Fragen hat, antworten haben  will, dann müssen wir diese Antworten aus der lebendigen Wirklichkeit  geben.</p></blockquote>
<p>Die &#8220;PRO&#8221; konnte keine Antworten geben und  stellte in Wirklichkeit nur eine schlechte Kopie des Systems dar &#8211;  ebenso, wie Sarrazin keine Antworten aus der lebendigen Wirklichkeit  geben kann. Allerdings muss auch gesagt werden, dass weder Schill noch  Sarrazin von sich behauptet haben, etwa für Volk und Heimat einzutreten &#8211;  genau das aber haben viele sehen wollen.</p>
<p>Und so würde es auch  diesmal wieder kommen, wenn von einer neuen &#8220;demokratischen  Ultrarechten&#8221; die Rede ist: Die seit Jahrzehnten unfähigen, aber  eingesessenen Demokraten der Altparteien behaupten sich durch ihre  Trägheit und die Unfähigkeit der anderen fest im Parlamentariersessel  und können daher munter und ungebremst darin fortfahren, Deutschland  weiter zu zerlegen.</p>
<p>Schill ist übrigens am Ende aus seiner Partei  ausgeschlossen worden und &#8211; nachdem er mit seinen Fraktionskollegen ohne  Erfolg in die &#8220;Pro DM&#8221; eintrat &#8211; aus Deutschland ausgewandert.</p>
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		<title>Nicht sichtbares Tragen von verfassungswidrigen Kennzeichen ist erlaubt</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Aug 2010 08:09:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[86a]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsches Rechtsbüro]]></category>
		<category><![CDATA[verfassungswidrige Kennzeichen]]></category>

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		<description><![CDATA[(dr) Die Menge an Zeichen, Runen, Grußworten, Wortfolgen, Parolen, Liedern, Liedteilen und Bildern, die nach Meinung der Gerichte in der BRD verfassungswidrige Kennzeichen darstellen und daher unter § 86a StGB fallen und strafbar sind, ist lang und wird jeden Monat länger. Es kam dabei sogar auch zu Strafverfahren gegen Betroffene, die diese Kennzeichen nicht etwa [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(dr) Die Menge an Zeichen, Runen, Grußworten, Wortfolgen, Parolen,  Liedern, Liedteilen und Bildern, die nach Meinung der Gerichte in der  BRD verfassungswidrige Kennzeichen darstellen und daher unter § 86a StGB  fallen und strafbar sind, ist lang und wird jeden Monat länger. Es kam  dabei sogar auch zu Strafverfahren gegen Betroffene, die diese  Kennzeichen nicht etwa öffentlich zeigten, sondern sie nach außen nicht  sichtbar am Körper trugen, also zum Beispiel auf einem Kleidungsstück  unter einer geschlossenen Jacke oder in einem geschlossenen Geldbeutel,  und dann bei ihrer Festnahme oder vor einer Demonstration körperlich  durchsucht wurden.</p>
<p>Dieses Vorgehen ist aber rechtswidrig. Das OLG Bremen hat  festgestellt, daß das Mitführen eines an sich strafbaren Symbols in  einem verschlossenen Geldbeutel über 5 Jahre lang nicht strafbar ist  (OLG Bremen, Beschluß vom 31.03.2000, Az. 220 Js 13578/99, Archiv-Nr.  des Rechtsbüros 52K00), und das OLG Dresden hat festgestellt, daß das  Tragen eines an sich strafbaren Symbols unsichtbar unterhalb des  Pullovers und der Jacke ebenfalls nicht strafbar ist (OLG Dresden,  Urteil vom 19.06.2000, Az. 2 Ss 177/00, Archiv-Nr. des Rechtsbüros  52K00). Eine öffentliche Verwendung der Kennzeichen lag nicht vor, weil  die Symbole unsichtbar waren und erst durch die Aufforderung eines  Polizisten, die Kleidung abzulegen bzw. den Geldbeutel zu öffnen,  sichtbar wurden.</p>
<p>Das Deutsche Rechtsbüro bittet daher um folgendes:</p>
<ol>
<li>Um unnötigen Ärger zu vermeiden, nehmen Sie bitte verfassungswidrige Kennzeichen gar nicht mit, wenn Sie Ihr Haus verlassen.</li>
<li>Wenn gegen Sie dennoch ein Strafverfahren eingeleitet  wird, legen Sie bitte bei entsprechenden Erfolgsaussichten Rechtsmittel  bis zur letzten Instanz ein.</li>
<li>Fordern Sie zu diesem Thema Urteile aus unserem Archiv an.</li>
<li> Senden Sie uns Gerichtsentscheidungen und Meldungen zu §  86a StGB und zu anderen juristischen Fragen für unser Archiv. Es ist nur  so gut und so aktuell, wie es von Ihnen die entsprechenden Nachrichten  erhält!</li>
</ol>
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		<title>&#8220;The Expendables&#8221; &#8211; Filmkritik</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 19:28:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Dirk Vorbrker</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Action-Kino]]></category>
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		<description><![CDATA[von Dirk Vorbröker &#124; Der politische Aktivist von heute ist sicherlich nicht gerade als Freund des platten, US-amerikanischen Hollywood-Films verschrien. Dennoch soll an dieser Stelle einmal eine – wenn auch streckenweise ironische – Filmkritik stehen und auf ein aktuelles Kinomachwerk hinweisen. Die Rede ist von „The Expendables“ (deutsch etwa: die Entbehrlichen), dem jüngsten Werk des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><em>von Dirk Vorbröker </em>|</p>
<p>Der politische Aktivist von heute ist sicherlich nicht gerade als Freund des platten, US-amerikanischen Hollywood-Films verschrien. Dennoch soll an dieser Stelle einmal eine – wenn auch streckenweise ironische – Filmkritik stehen und auf ein aktuelles Kinomachwerk hinweisen.</p>
<p>Die Rede ist von „<em>The Expendables</em>“ (deutsch etwa: die Entbehrlichen), dem jüngsten Werk des Action-Altmeisters Sylvester Stallone, welches seit Donnerstag, 26. August, in den deutschen Kinos anläuft. Stallone wirkt hier gleichzeitig als Regisseur, Produzent und Hauptdarsteller.</p>
<p>Die Handlung des eigentlich als so genannter B-Movie produzierten Films ist erwartungsgemäß flach. Doch darauf kommt es auch gar nicht an, versteht sich der Film doch eher als Hommage an das Action-Kino der 80’er und 90’er Jahre. Außerdem konnte Stallone für diesen Streifen eine internationale Top-Besetzung aufbieten. Zahlreiche ehemalige Giganten des Filmgeschäftes wirken hier Seite an Seite: neben Stallone geben sich u. a. Dolph Lundgren, Jet Li, Jason Statham und Mickey Rourke die Ehre, auch Bruce Willis und Arnold Schwarzenegger erscheinen in einem Gastauftritt. In einer Kommentarspalte schrieb ein Fan treffend, daß diese Runde bereits sehenswert wäre, wenn sie einfach nur am Lagerfeuer Geschichten erzählen würden.</p>
<p>In der Tat ist die Hintergrundhandlung auch schnell erzählt. Kurz gesagt geht es um eine gealterte Söldnertruppe, die ein subtropisches Inselparadies von der korrupten Herrschaft eines brutalen Diktators nebst Drogenbaron befreien soll. Bei dieser Gelegenheit merzen die handverlesenen Haudrauf-Helden in einem außerordentlichen Feuerwerk auch gleich noch die gesamte Inselarmee aus – minutenlanges Geballer, Explosionen und Gemetzel inklusive.</p>
<p>Frauen spielen hingegen eine eher untergeordnete Rolle und sehen hauptsächlich gut aus, weshalb der Film auch ironisch als „<em>Sex and the City</em>“ für Männer bezeichnet werden kann. Dies dürfte zwar kämpferische Emanzen und „<em>Gender Mainstreaming</em>“-Aktivisten auf die Barrikaden treiben, tut dem Filmgenuß jedoch keinen Abbruch.</p>
<p>Keine Frage, „<em>The Expendables</em>“ werden Filmgeschichte schreiben – als monumentaler Abschluß einer gesamten Filmepoche. Denn wer erinnert sich nicht gern an das Action-Kino seiner Jugend zurück, als harte Kerle noch allein durch den Dschungel Indochinas zogen oder im zerschlissenen, ölverschmierten Unterhemd durch Kabelschächte robbten, um – oft mehrmals am Tag – die Welt zu retten. Mag es sich dabei auch um ein archaisches Männerbild handeln, so war es doch stilbildend für eine ganze Generation und unverzichtbarer Bestandteil männlicher Adoleszenz in den 80’er und 90’er Jahren.</p>
<p>Fernab von gegenderten, metrosexuellen Frauenverstehern wie in <em>„Fluch der Karibik</em>“ oder anzüglichen Vampiren und Werwölfen ziehen hier ein letztes Mal harte Kerle, primitiv aber glücklich, über die Leinwand. Natürlich enthält der Film auch einen ordentlichen Schuß Melancholie und auch mit selbstironischen Kommentaren wird nicht gespart; wohlwissend um die Vergänglichkeit der letzten Koryphäen einer untergegangenen Species.</p>
<p>Man mag zu Schauspielern wie Stallone stehen wie man will, dennoch prägten sie über Jahrzehnte das Geschehen auf der Leinwand. Unzählige Knochenbrüche und durch Operationen entstellte Gesichter zeugen noch von echtem Handwerk. Mittlerweile kommen die neuen „Helden“ bereits vollanimiert aus dem Computer.</p>
<p>Doch welcher jung gebliebene Mann, auch wenn er heute als Bürohengst seinen Lebensunterhalt verdient, träumt nicht insgeheim von der kompromißlosen Auflehnung gegen das Unrecht. In diesem Sinne bieten die Senioren des Action-Genres durchaus Identifikationspotential – als harte Männer und echte Kerle mit letztendlich vorbildhaftem Charakter und weichem Kern.</p>
<p>Selbst wenn solcherlei platte Action-Streifen längst nur noch ein Schattendasein in den Filmstudios fristen und auch europäische Filmemacher lieber auf pseudointellektuellen Anspruch setzen, gute Unterhaltung ist garantiert. Ein Filmbesuch lohnt sich daher schon aus nostalgischen Gründen.</p>
<p>Seien wir also stolz darauf, Männer* zu sein, wenn auch nur für zwei Stunden…</p>
<p>*<em> unsere weiblichen Leser mögen diese einseitige Betrachtungsweise ausnahmsweise mit lachendem Auge überlesen </em></p>
<p><strong>Verweise: </strong></p>
<ul>
<li><a title="The Expendables" href="www.expendables-derfilm.de">Expendables &#8211; offizielle Filmseite </a><strong><br />
</strong></li>
</ul>
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		<title>Deutschland schafft sich ab!</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:01:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland schafft sich ab]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzsenator]]></category>
		<category><![CDATA[Medienöffentlichkeit]]></category>
		<category><![CDATA[NPD-Fraktion]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Sarrazin]]></category>
		<category><![CDATA[Udo Pastörs]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p>(npd) Durch seine markigen Sprüche ist Thilo Sarrazin bekannt geworden. Diesen  Bekanntheitsgrad erreichte er weder als Verantwortlicher für die  Konzeption und Durchführung der deutschen Währungsunion, noch als  Berliner Finanzsenator und auch nicht als Vorstandsmitglied der  Bundesbank. Nun hat er ein Buch mit dem Titel „Deutschland schafft sich  ab – Wie wir unser Land aufs Spiel setzen“ geschrieben. Offiziell ist es  erst ab Montag den 30.August im Buchhandel zu haben, der  NPD-Fraktion liegt es aber schon vor.</p>
<p><img src="http://www.npd-fraktion-mv.de/uploads/images/2010/20100826_Buch.jpg" alt="" /></p>
<p>Nach der ersten Lektüre  äußerte sich der Fraktionsvorsitzende Udo Pastörs heute in Schwerin:</p>
<blockquote><p>„<em>In  dem Buch werden die Probleme unserer Tage deutlich gemacht. Daher kann  man nur hoffen, daß sich zahlreiche Leser finden werden, denen das Buch  die Augen öffnet. Allerdings hat das Buch auch seine Schwächen.  Beispielsweise werden für viele der angesprochenen Probleme keine  Lösungsvorschläge gemacht. Das überläßt Thilo Sarrazin anderen, im  Zweifelsfall dem Leser selbst.</em>“</p></blockquote>
<p>Die im Buch behandelten Probleme  wurden allerdings in den vergangenen 20 Jahren schon von vielen anderen  Personen angesprochen. Diese fanden aber kein Gehör in der  Medienöffentlichkeit. Mittlerweile sind die Probleme gewachsen und  selbst für jeden noch so uneinsichtigen Zeitgenossen deutlich sichtbar  geworden. Vor diesem Hintergrund werden sicherlich viele Leser  nachvollziehen können, worüber Sarrazin in seinem Buch schreibt.</p>
<p>Pastörs weiter:</p>
<blockquote><p>„<em>Dennoch, kann Sarrazin mit dem Buch nicht darüber hinweg  täuschen, daß er für die gesellschaftliche Fehlentwicklung, die er heute  anprangert, eine gewisse Mitschuld trägt. Er gehört seit vielen Jahren  zu den Spitzenbeamten und führenden Politikern dieser Republik, welche  die Grundlagen für die heutigen, nicht mehr haltbaren Zustände gelegt  haben.</em>“</p></blockquote>
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		<title>Sozi abzugeben</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 20:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesvorsitz]]></category>
		<category><![CDATA[Bürgerbewegung]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland schafft sich ab]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzsenator]]></category>
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		<category><![CDATA[Parteiaustritt]]></category>
		<category><![CDATA[SPD]]></category>
		<category><![CDATA[System]]></category>
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		<description><![CDATA[(sl) Nach der Veröffentlichung der ersten Abschnitte aus Sarrazins Buch &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; fordert der Sozi-Vorsitzende Gabriel den Parteiaustritt des ehemaligen Finanzsenators im rot-roten Berliner Pleite-Senat. Beste Gelegenheit für die &#8220;Bürgerbewegung pro Deutschland&#8221; sich um Anerkennung zu bemühen, indem sie Sarrazins den Parteivorsitz anbieten &#8211; in der Hoffnung, zukünftig die Briefbögen und nicht zuletzt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(sl) Nach der Veröffentlichung der ersten Abschnitte aus Sarrazins Buch  &#8220;Deutschland schafft sich ab&#8221; fordert der Sozi-Vorsitzende Gabriel den  Parteiaustritt des ehemaligen Finanzsenators im rot-roten Berliner  Pleite-Senat. Beste Gelegenheit für die &#8220;Bürgerbewegung pro Deutschland&#8221;  sich um Anerkennung zu bemühen, indem sie Sarrazins den Parteivorsitz  anbieten &#8211; in der Hoffnung, zukünftig die Briefbögen und nicht zuletzt  die eigene Bedeutung zu bereichern.</p>
<blockquote><p>&#8220;<em>Wir würden in  diesem Fall unverzüglich eine Bundesversammlung durchführen. Ich würde  vom Bundesvorsitz zurücktreten und Sarrazin für dieses Amt vorschlagen.  Mit ihm an der Spitze ließe sich das Parteiengefüge mühelos aufrollen.  Demoskopen veranschlagen unser Wählerpotenzial im Bereich von etwa 20  Prozent der Stimmen. Sarrazin wäre der richtige Mann, um dieses  Potenzial vollständig zu erschließen</em>.&#8221;</p></blockquote>
<p>Dabei wurde nicht bedacht, dass nun jeder weiß, dass man bei der  &#8220;Bürgerbewegung&#8221; wirklich glaubt, mit anderswo abgestoßenen  Altpolitikern und deren stets fehlgeschlagenen &#8220;Lösungen&#8221; die Zukunft  neu gestalten zu können.</p>
<p>Jahrzehnte  haben die demokratischen Rechtsparteien damit zugebracht, das  spießbürgerliche Vorbild der Systemparteien nachzuahmen und es daher  nicht geschafft, eine geschlossene Gemeinschaft mit einheitlicher  weltanschaulicher Ausrichtung zu bilden, die mit einigen echten  Persönlichkeiten ein Gegengewicht darstellen. Aber dies nicht etwa  deswegen, weil sie ständig bekämpft worden sind, sondern weil es sowohl  an Persönlichkeiten wie auch an Ideen gemangelt hat.</p>
<p>Deswegen  glaubt man auch an das &#8220;Potenzial&#8221; eines Sarrazins, zu dessen großen  Leistungen es in seiner Amtszeit als Finanzsenator gehörte Hartz  IV-Empfängern vorzurechnen was sie zu Essen haben, dafür dann aber dem  Golfclub Wannsee 3 Millionen Euro zu schenken. So träumt man gemeinsam  den demokratischen Traum, mit zahlreichen Wahlversprechungen alle  Unzufriedenen, Nörgler und Neider hinter sich zu versammeln, um endlich  die Fünf-Prozent-Hürde zu überspringen und &#8220;anerkannt&#8221; zu werden.</p>
<p>Dabei  können sie immer nur schlechte Kopien des Systems sein und beweisen das  ja auch immer wieder, wenn doch mal einigen von ihnen der Sprung in die  gelobten Parlamente gelungen ist. Denn dort stellt sich dann sehr  schnell heraus, dass man zwar viel Zeit, Eifer und Anstrengung benötigt  hat, um nun auch Parlamentarier zu sein &#8211; dort aber ohne  weltanschauliche Grundlage hilflos den vorhandenen &#8220;Sachzwängen&#8221;  gegenübersteht und zuletzt voll und ganz die Spielregeln des Systems  anerkennen muss.</p>
<p>Genau in diesen Gesetzmäßigkeiten des Systems  liegt aber der Grund für die heutigen Zustände: Ehrsucht und Besitz gilt  mehr als Herkunft und Heimat und jeder ist sich selbst der Nächste &#8211;  unheilvoll wirkt sich diese Untreue zum eigenen Volk aus.</p>
<p>Daran  hat sich bis heute nichts geändert – und da die Ursachen in den  &#8220;nationalen&#8221; Parteizentralen immer noch nicht erkannt worden sind, wird  das bestehende System solange weitermachen, bis es über den Abgrund  hinaus gefahren wurde.</p>
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		<title>Kinderpornographie: Unglaubliches Urteil</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 16:02:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>MUPINFO Redaktion</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Beamte]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverwaltungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Disziplinarrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Georg Herbert]]></category>
		<category><![CDATA[Kinderpornographie]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[Mißbrauch]]></category>
		<category><![CDATA[Zentralregister für Sexualstraftäter]]></category>

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		<description><![CDATA[(npd) Bei Besitz von Kinderpornos muß Beamten nicht zwangsläufig die Entlassung drohen. So einen Urteilsspruch, der jedem gesunden Empfinden widerspricht, fällte jüngst das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig. Beamte sind in ihrem Privatleben nicht anders als andere Bürger zu behandeln, so die Entscheidung. Zwar sei der Besitz von Kinderpornos ein „außerdienstliches Vergehen“; ob dies aber gleich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(npd) Bei Besitz von Kinderpornos muß Beamten nicht zwangsläufig die  Entlassung drohen. So einen Urteilsspruch, der jedem gesunden Empfinden  widerspricht, fällte jüngst das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig.</p>
<p>Beamte  sind in ihrem Privatleben nicht anders als andere Bürger zu behandeln,  so die Entscheidung. Zwar sei der Besitz von Kinderpornos ein  „außerdienstliches Vergehen“; ob dies aber gleich die Entfernung aus dem  Dienst rechtfertige, muß laut BVG im Einzelfall geprüft werden. Als  Strafe reichten beispielsweise Gehaltskürzungen aus.</p>
<p>Geklagt  hatten ein Lehrer (!) aus Hamburg und ein Zollbeamter aus dem Saarland.  Die Personen luden auf ihre privaten Rechner kinderpornographische  Daten, weshalb sie zu Geldstrafen von 60 je 50 Euro und 150 Tagessätzen  verurteilt worden waren. In Haftstrafen umgerechnet ergäbe das zwei  Jahre und fünf Monate<br />
Ihre jeweiligen Dienstherren, die Länder,  wollten nicht lange fackeln und sie aus dem Dienst entfernen. Das BVG  wertete den Besitz besagter Dateien zwar als klaren Verstoß gegen  beamtenrechtliche Pflichten, da die Nachfrage nach Kinderpornographie  indirekt zum Mißbrauch beitrage. Die disziplinarrechtlichen Folgen seien  aber im Einzelfall zu prüfen.</p>
<p>Der Lehrer beging die Taten  2001 und 2002. Seinerzeit, so die Argumentation der Richter, wurde für  den Besitz von Kinderpornographie höchstens ein Jahr Gefängnis verhängt  (seit 2003 beläuft sich die Höchststrafe auf zwei Jahre). In  Disziplinarrecht übersetzt, erklärten die Richter weiter, könnte dies  nur in Ausnahmefällen eine Entlassung bedeuten. Ob die Bewertung für  einen Lehrer nach dem neuen Strafmaß anders ausfallen würde, ließen die  Leipziger Richter offen. Im Fall des Zollbeamten galt schon das höhere  Strafmaß; dafür sei aber die Nähe zum Beruf gering. Beide Fälle sollen  die Vorinstanzen, die Oberverwaltungsgerichte in Hamburg und Saarlouis,  nun nochmals prüfen.</p>
<p><strong>Mißbrauch zumindest indirekt  unterstützt </strong></p>
<p>Was sagen unsere Nachbarn dazu? Groß  fündig geworden sind wir nicht. Immerhin eine Stimme fischten wir aber  aus dem weltweiten Netz. Auf <a href="http://www.polskaweb.eu/" target="_blank">www.polskaweb.eu</a> heißt es unter der Leitzeile  „Richter stärken Kinderporno-Beamte“ unter anderem:</p>
<blockquote><p>„<em>Besitzer von  Kinderpornos sind in der Regel als eine potentielle Gefahrenquelle für  Kinder und Jugendliche anzusehen. Wenn ein Lehrer solche Verbrechen an  Kindern auf seinem Computer hortet, um sich hierdurch sogar sexuell zu  stimulieren, hat er sich selbst schon zum Verbrecher gemacht. Denn er  unterstützt … den Mißbrauch von kleinen Kindern durch den Erwerb solcher  Filme und Fotos. Das so ein Mensch es überhaupt noch wagt, gegen seine  Entlassung aus dem öffentlichen Dienst zu klagen, wo er als Lehrer  vorzüglichen Zugang gerade zu jungen Menschen hat, ist genauso wenig  moralisch nachvollziehbar wie die Entscheidung des Leipziger  Bundesverwaltungsgerichts</em>.“</p></blockquote>
<p><strong>NPD mit mehreren Vorstößen  zum Schutz von Kindern und Jugendlichen</strong></p>
<p>Um einen  Beitrag zum Schutz von Kindern und Jugendlichen zu leisten, hat sich die  NPD-Landtagsfraktion in der laufenden Legislaturperiode mehrfach dafür  eingesetzt, ein Zentralregister für Sexualstraftäter einzurichten. Die  Drucksachen finden Sie <a href="http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/Cache/2D30106B37C4828043C6912C.pdf" target="_blank">hier</a> und <a href="http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/Cache/3D30906B37C4828043C6912C.pdf" target="_blank">hier</a>. Des weiteren forderten die Nationalen, „daß  sexuelle oder pornographische Straftaten, die an Kindern begangen  wurden, nicht verjähren.“ (<a href="http://www.dokumentation.landtag-mv.de/parldok/Cache/AC3005EA37C4828043C6912C.pdf" target="_blank">Drucksache 5/2152</a>). Die Alt-Parteien lehnten auch  diese NPD-Vorstöße ab.</p>
<p>Die Herrschenden befassen sich lieber mit  sittlich-moralisch sowie fachlich einwandfreien Kindergärtnerinnen oder  Fußballtrainern, die aus ihrer Sicht die verkehrten politischen  Ansichten pflegen und die es deshalb verdient haben, aus ihren  Arbeitsstellen bzw. Ämtern gedrängt zu werden. Wie lange sich das Volk  solche Schieflagen und Mißstände noch bieten lassen wird, bleibt  abzuwarten. Mit der DDR ging es ja zuletzt auch rasend schnell bergab …</p>
<p>Die  Adresse des Bundesverwaltungsgerichts lautet:<br />
BVG, Simsonplatz 1,  04107 Leipzig oder Postfach 10 08 54, 04008 Leipzig (der für die Urteile  verantwortliche Richter heißt Georg Herbert).</p>
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